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Das kunsthaus

Kunst braucht ein Zuhause!

An einem historischen Ort, einer alten Korn- und Ölmühle, die in den 70iger Jahren von dem Maler Hermann Falke restauriert und als Atelier- und Wohnhaus genutzt wurde, hat der Freundeskreis kunsthaus alte mühle e.V. im vergangenen Jahrzehnt eine kulturelle Begegnungsstätte geschaffen.

Der Freundeskreis hatte sich zum Ziel gesetzt, der Kunst und Kultur einen Raum zu geben, in dem man Kunst erleben und mit den Künstlern in den Dialog treten kann. Seit 2015 wird die 'Alte Mühle' durch das  Lenneatelier und die Künstlergärten ergänzt, die im Rahmen von 'Regionale 2013- LenneSchiene' entstanden.
Gefördert wurden diese baulichen Maßnahmen durch das Land NRW im Rahmen des regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms und des europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Mit dem Neubau des Lenneateliers wurden die Möglichkeiten für vielfältige Formen des Kulturschaffens erweitert. So können unter anderem nun Kunst-Workshops für Erwachsene angeboten werden.

Geschichte

Wenn Sie die Alte Mühle betreten, befinden Sie sich an einem stadtgeschichtlich bedeutsamen Ort. Denn die sogenannte „Nieder“, besser gesagt: „Untere“ Mühle ist urkundlich bereits seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Am 15. Mai 1783 ist die Mühle, die bis dahin hauptsächlich aus Holz gebaut war, niedergebrannt. Das Gebäude selbst ist dann um 1800 – 1830 neu errichtet worden.

Genau 650 Jahre nach der urkundlichen Erwähnung der Klostermühle, im Jahr 1973, erwarb der Maler Hermann Falke (1933-1986) die Klostermühle zur Nutzung als Wohn- und Arbeitsstätte. Er wollte sich nach seinem Studium an der Staatlichen Werkkunstschule in Kassel bei Prof. Jupp Ernst und Prof. Karl Oskar Blase und 10jähriger Tätigkeit in einem Grafikbüro in Bad Homburg in seiner Heimatstadt endlich der freien künstlerischen Arbeit widmen. Der größte Teil seiner Bilder entstand in der Mühle. Die Atmosphäre dieses Gebäudes hat ihn inspiriert und einen maßgeblichen Einfluss auf sein Schaffen gehabt.

„In allem, was ich gemacht habe, spiegelt sich meine Gedankenwelt wieder, die nichts anderes ist, als die Sehnsucht nach einer heilen Welt.“  Hermann Falke

 

Heute

Das Kunsthaus zeigt Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler sowie junger Künstler mit überregionaler Bedeutung. Jedes Jahr finden in den Räumen drei bis vier Ausstellungen und Projekte statt, in denen Künstlerinnen und Künstler mit medienübergreifenden Arbeiten einzeln oder in thematischen Zusammenhängen aktuelle Tendenzen der Gegenwartskunst aufgreifen.
In den Ausstellungen des Kunsthauses sind unterschiedliche Sparten vertreten: Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Fotografie, Neue Medien, Textil, Rauminstallation und Performance.

Außerdem engagiert sich das Kunsthaus nachhaltig im Bereich der kulturellen Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit. Ausdruck der Nachwuchsförderung ist die dem Verein angegliederte Jugendkunstschule, die 2010 gegründet wurde.

Das abwechslungsreiche Kunstprogramm, Lesungen renommierter Schriftsteller und Kunstworkshops mit namhaften Dozenten machen das Kunsthaus zu einem kulturellen Mittelpunkt.

 

 

 

Trägerschaft

Das Kunsthaus beruht auf einer privaten Initiative. Der gemeinnützige Trägerverein finanziert die laufenden Kosten der Veranstaltungen durch Spenden, Sponsorengelder und Mitgliedsbeiträge sowie projektgebundene Fördermittel. Ein Kreis fördernder Mitglieder sowie zahlreiche Freunde und Firmen unterstützen unsere Arbeit, die schon seit Jahren durch ihr kontinuierliches Engagement die Aufrechterhaltung und Erweiterung der Kunsthaus Aktivitäten ermöglichen. Das Kunsthaus wird als Initiative der freien Kultur institutionell vom Kulturbüro der Stadt Schmallenberg mitunterstützt, das ebenfalls Ausstellungen und Projekte in den Räumen durchführt.